Die CDU glaubte von wenigen Jahren, das Förderprogramm „Sanierung von Sportstätten“ für beide Sportanlagen-Neubauten nutzen zu können. Dass das Bundesprogramm aber nur die Sanierung von bestehenden Sportanlagen zum Fördergegenstand hat, wurde geflissentlich übersehen. Um die Anträge stellen zu können, musste damals sogar die Grundsteuer erhöht werden. Auch schon damals war bekannt, dass nur Sanierungen und kostengünstige Maßnahmen überhaupt eine Chance hatten, nicht aber Maßnahmen mit einem solchen Kostenvolumen. Und so trat das ein, was die SPD prophezeit hatte: Beide Anträge wurden abgelehnt!
Dass die CDU allen Warnungen zum Trotz jetzt nochmals versucht, ihre von vorn herein als Luftnummern zu wertenden Vorhaben durchzusetzen, bleibt ihr Geheimnis. Dazu passt der Spruch von Albert Einstein „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten".
Der SPD geht es beim Höfferhof um die Sanierung des vorhandenen Platzes für den Schulbetrieb. Die Bezirksregierung Köln (Schulaufsicht) hat schon vor Jahren den Platz als für den Schulsport gut geeignet beurteilt. Angesichts der Nähe des Platzes zur Wohnbebauung in Höfferhof ist auch die Lärmentwicklung beim Betrieb zu berücksichtigen. Nach der einschlägigen Rechtsprechung genießen lediglich Anlagen für den Schulsport ein Privileg. Eine Wettkampfstätte vom Typ C fällt nicht darunter.
Entwässerung, die Sprung- und Wurfanlagen und auch das Sportlerheim sind aber beim Höfferhof sanierungsbedürftig. Diese Arbeiten sind mit deutlich weniger Mitteln zu realisieren, als der bei der Gemeinde verbleibende Eigenanteil der von der CDU beantragten nicht genehmigungsfähigen Fördermaßnahme Höfferhof.
Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion beantragt, auf beide Neubauten zu verzichten und sich ausschließlich auf die Sanierung und Ertüchtigung des Schulsportplatzes nebst Nebenanlagen in Höfferhof zu konzentrieren und zum Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ einen Förderantrag zu stellen.
Hierbei nehmen wir auch Bürgermeister Vierkötter beim Wort. Hatte der doch im WDR-Fernsehen anlässlich seiner Vorstellung als Kandidat für das Bürgermeisteramt in der Antwort auf die Frage nach den vordringlichsten Maßnahmen als besonders dringend herausgestellt: die „Auflösung des Sanierungsstaus bei den Sportstätten“.
Website Building Software